Reise-Reportage "Myanmar – Zauber eines goldenen Landes"

Reise-Reportage "Myanmar – Zauber eines goldenen Landes"
Dienstag | 13. März 2018 | 19:00 Uhr


Als Andreas Pröve nach 30 Jahren noch einmal durch Burma reist, erfüllt sich eine alte Prophezeiung: „Wer das Lächeln sucht, wird es in Burma finden.“ Ein positives Grundrauschen dominiert das Land. Von dem unverbrüchlichen Optimismus lässt sich der Fotoreporter in seinem Rollstuhl 3.000 Kilometer weit davontragen. Liebevolle Details bereichern den Intensiv-Reisenden in dem kontrastreichen Vielvölkerstaat: Eine Dame mit bunten Tüchern um den Kopf trägt aufgetürmte Messingringe um ihren Hals. Beim buddhistischen Wasserfest bleibt keine Faser trocken. Auf seinem hölzernen Kanu zeigt ein Fischer Alltagsakrobatik. Über dem Spiegel eines Sees erheben sich Fels und Tempel wie miteinander balgend hinter Tropenbäumen. Ein trügerisches Bild von Ruhe und Frieden? Im Jahr 1989 nannten Militärs Burma in „Myanmar“ um, als Symbol für Zusammenhalt. Jahrhundertelang prägten Konflikte das Land der goldenen Pagoden, zuletzt der Wunsch nach Demokratie. So trifft Pröve auf Dissidenten ebenso wie auf Wahrsager im Dienst der Militärs. Ein tiefer Einblick in das Land der goldenen Pagoden!